Herzlich Willkommen!


Unser C-Wurf ist nun 7 Wochen alt


Ich freue mich, dass Sie zu mir gefunden haben. Auf den folgenden Seiten möchte ich Ihnen gern meine Erhaltungszucht der wundervollen und seltenen Rasse der Deutsch Langhaar Katze vorstellen. Sie finden hier jede Menge Bilder, Infos und Tipps. Unter Aktuelles finden Sie alle Neuigkeiten rund um die Zucht. 

Besonders wichtig bei der Zucht ist mir die Gesundheit der Tiere. Deshalb werden alle Katzen vor dem Einsatz in der Zucht einer umfangreichen Untersuchung unterzogen. Ein Schall des Herzens und der Nieren wird durch Herrn Dr. Robert Höpfner (Kardiologe) in Berlin ausgeführt.

Meine Kitten erhalten nicht nur gesundheitlich, sondern auch durch eine liebevolle Aufzucht und gute Sozialisierung den perfekten Start ins Leben.

Ich möchte an dieser Stelle auf die Einzelhaltung bei Katzen hinweisen. Es ist mir ein großes Anliegen, hier darauf hinzuweisen, dass es ein alter Mythos ist, dass Katzen Einzelgänger sind. Die nachstehenden Ausführungen sollten Sie bitte - vor einem Kauf einer Katze - bedenken:

 

Einzel- oder Zweikatzenhaltung?

 

Viele Menschen können sich vorstellen mit einer Katze ihr Leben zu teilen, jedoch nicht mit einer zweiten.

An dieser Stelle bitte ich Sie eindringlich, diese Aussage noch einmal zu überdenken. Besonders bei einer reinen Wohnungshaltung wäre es eine regelrechte Grausamkeit, eine fitte, aktive Katze zur „Einzelhaft“ zu verdonnern. Aus welchen Gründen viele Tierheime oder auch Züchter ihre Katzen zu Recht nicht in Einzelhaltung vermitteln, soll nun hier verdeutlicht werden.

Nachteile einer Einzelkatzenhaltung - vor allem in der reinen Wohnungshaltung

  • Die Katze ist viel und oft alleine. (Arbeit des Halters, im Privatleben ist er dann auch oft außer Haus) Kurz: Sie ist einsam!
  • Die Katze hat keine großen Veränderungen in ihrem Revier, Langeweile stellt sich ein. Die Katze ist unterbeschäftigt.
  • Sie bekommt selten etwas Neues zu sehen oder zu riechen. Eine Motte, eine Stubenfliege oder eine kleine Spinne ist meist das einzige traurige Highlight.
  • Die Katze fängt an, aus Langeweile zu fressen und neigt zu Übergewicht. (Achtung: Fördert Krankheiten)
  • Die Sinne der Katze, die ja ein Raubtier ist, werden nicht ausgelastet.
  • Die Katze kann sich nicht in "Kätzisch" mit ihren Artgenossen unterhalten.

Achtung: Wenn eine Katze nicht genügend Abwechslung hat, kann es passieren, dass sie mit extremer Angst, eventuell auch mit Markieren, auf neue Gegenstände reagiert. Diese wirken auf die Katze fremd und riechen dazu noch seltsam. Hat die Katze nicht genügend Abwechslung und langweilt sich,  können sich Verhaltensstörungen entwickeln, mit der die Katze versucht, ihre Situation auf katzentypische Art mitzuteilen. Durch dieses Verhalten versucht sie ihren Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich nicht wohl fühlt.

Folgen, die bei Einzelhaltung einer reinen Wohnungskatze entstehen können

  • Die Katze passt sich diesem Leben an, bedeutet jedoch nicht, dass sie glücklich oder zufrieden ist.
  • Die permanente Langeweile kann bei der Katze zu Verhaltensstörungen führen.
  • Die Katze wird auffällig.
  • Jede Katze geht mit solch einer Situation individuell um. Jedoch kann man sie in zwei grobe Typen aufteilen:
    • Rückzug: Diese Katzen erscheinen ruhig, friedlich und lieb. Sie verbringen die meiste Zeit mit fressen und schlafen. Sie versuchen, sich der Situation bestmöglich auf ihre Art zu beugen. Sie reagieren mäßig bis gar nicht auf Spielaufforderungen des Halters. Diese Katzen leiden, auch wenn der eine oder andere es nicht vermuten würde. EXTREMFALL: Die Katze bricht den Kontakt zur Außenwelt ab, leidet still vor sich hin. Sie ist mit dem Kopf abgewandt meist Richtung Wand.
    • Attacke: Diese Katzen erscheinen übertrieben aktiv. Fallen für den Menschen durch „nerven“ auf. Sie miauen viel und oft suchen sie extrem den Kontakt zu dem Menschen, rennen ihm ständig zwischen den Beinen herum. EXTREMFALL: Die Katze fängt an, die Einrichtung zu zerkratzen, kann aggressiv gegen den Halter oder sogar unsauber werden.

Was ist anders, wenn zwei Katzen zusammen in einer reinen Wohnungshaltung sind?

Wichtig: Die Katzen müssen sich verstehen, müssen vom Wesen her harmonieren. Ideal wäre es, gleich zwei Katzen zusammen anzuschaffen.

  • Die Katzen werden sich durch gemeinsames Spielen die Wartezeit - bis der Mensch heim kommt - verkürzen. Toben, Fangen spielen und was Katzen eben sonst noch tun. Sie können auf diese Weise ihre Energie abreagieren. Trotzdem möchten sie noch mit ihrem Menschen spielen, dies kann wiederum keine Katze ersetzen.
  • Keine Einsamkeit, die Partnerkatze kann die sozialen Bedürfnisse auf einer ganz anderen Ebene erfüllen als der Mensch es je könnte.

Vorteile für den Menschen

  • Die Katze ist glücklich und ausgeglichener
  • Liebe und Schmuseeinheiten von gleich zwei Katzen
  • Er kann die Katzen beim Spielen beobachten und so viel mehr über das Verhalten der Katzen lernen
  • Für eine zweite Katze kommen keine gravierenden Anschaffungen mehr auf einen zu. Der Balkon muss so oder so gesichert werden, Kratzbaum und Schlafhöhlen braucht auch eine Katze, genauso wie Platz auf dem Fensterbrett und Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten.

Kosten, die bedacht werden müssen

  • Ein zweiter Magen möchte gefüllt werden
  • Mindestens zwei Katzentoiletten / mehr Einstreu
  • Tierarztkosten für eine zweite Katze

Wann ist eine Einzelkatzenhaltung gerechtfertigt?

  • Wenn es sich um eine Katze handelt, die von sich aus nicht mit ihren Artgenossen auskommt und es lieber vorzieht, mit ihrem Menschen alleine zu leben. Jedoch sollte der Halter einer solchen Katze viel und oft zu Hause sein, um sich mit seiner Katze beschäftigen zu können. Diese Katzen stellen die Minderheit dar.
  • Wenn es sich um eine alte Katze handelt, die es gemütlich und ruhig mag. Vielleicht hat sie erst ihre Partnerkatze verloren. Sie sollte ihren Lebensabend in Ruhe mit ihrem Menschen verbringen dürfen. Sie schätzt die Ruhe mehr als den Stress einer Neuvergesellschaftung, womöglich noch mit einer jungen und aufmüpfigen Katze.
  • Wenn es sich um eine Freigängerkatze handelt, die zu jeder Tages- und Nachtzeit rein und raus kann. Solche Katzen haben meist außerhalb der Wohnung viele soziale Kontakte zu Artgenossen. Sie leben ein katzentypisches Leben mit allem drum und dran, z. B. Jagen, Beute machen, Streifzüge durch das Revier, Revierverteidigung, Sozialkontakte wie auch Eindringlinge u.s.w. vertreiben. Kurzum, sie führen ein aufregendes Leben.

Wichtig!

In der Schweiz ist Einzelhaltung (bei Neuzugängen) nicht mehr erlaubt.

Quelle: Feline Senses – Eintauchen in die Seele der Samtpfoten

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich meine Kätzchen nicht in eine Einzelhaltung abgebe.

 

Bei Fragen melden Sie sich gern bei mir.

 

Herzliche Grüße
Marlis Runge und die Samtpfoten vom Maiebäumchen

 

Hier sind wir Mitglied:
 

Gesundheitsprogramm der IG DLH   IG DLH

Deutsche Edelkatze e.V.